Review: Shit and Shine – Malibu Liquor Store

Entspannt Vertracktes von Schwurbelmeister Craig Clouse.

Nach dem Sludge-Fest im August auf „Goat Yelling Like A Man“ kehrt Craig Clouse mit seinem Shit and Shine-Projekt zurück zum Elektro. Immer wenn er für Rocket Recordings Sounds erstellt, wird es schön schwurbelig. So auch auf „Malibu Liquor Store„.

Der Acid vom 2018er „Bad Vibes“ verzieht sich etwas in den Hintergrund. Stattdessen gibt es eine sensationelle Funkiness, die in bester Aphex Twin-Manier genussvoll zerlegt wird.

Der eröffnende Titeltrack hat so eine frische Coolness und einen tollen Groove. Doch Clouse arbeitet großzügig mit der Schere, schneidet Stücke heraus, setzt schief zusammen und lässt den Track damit stolpern.

„Chervette“ greift später das Thema noch einmal auf. Und am Ende gibt es mit „Barbara and Woodrow“ ein tiefenentspanntes Lounge-Stück, das Clouse aber in Ruhe lässt.

Dazwischen finden sich weitere Highlights. Das eindringliche „Rat Snake“ etwa, das Spaghetti, hektische Trommeln und lautes Knarzen anlegt. Oder das angenehm gleitende „Cream Tea“.

Acid begegnet uns auf „Sheriff of Yates Hill“ und „Hillbilly Moonshine“. Er bleibt aber, wie der große Rest, zurückhaltend. Nur „Devil’s Backbone“ streut Alpträume, fällt damit klar heraus.

Fazit: Schön, mal so Zugängliches von Clouse zu hören.

8.2

8.2/10
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