Review: She/Beast – This Too Shall Pass

Zweiter Teil der EP-Serie von Katja Nielsen (Arre! Arre!), die hier düsteren Gothic Post Punk anbietet.

Den Corona-Lockdown nutzte Katja Nielsen von Arre! Arre! für Arbeiten an ihrem Soloprojekt She/Beast. Zehn Songs sind entstanden, verteilt auf zwei EPs. „In The Depths of Misery“ ist im Dezember erschienen, jetzt folgt „This Too Shall Pass“ (PNKSLM).

Die Schwedin verheiratet die beiden EPs, setzt auch hier auf düstere Klänge und dunkle Themen. „Life is giving me honey, but it stings like a bee“ heißt es etwa auf dem verlorenen „Sting Like A Bee“. Statt Garage Punk, wie bei Arre! Arre!, hat Nielsen hausgemachten Post Punk mit Gothic-Einschlag und Drum Machine mitgebracht.

Auf „Bad Advice“ mischt sich eine Kirchenorgel in den garageigen Rock. Zumeist treibt die Drum Machine die Songs an, Flächen legen sich darüber. Das Ergebnis sind atmosphärische Nummern, die Verzweiflung in sich tragen. „Oh, Darkness“ berührt, „My Worst Enemy“ fließt gediegen vor sich hin. Ansprechende Tiefen tun sich auf.

Fazit: Wie der Vorgänger, schön ist vielleicht das falsche Wort. Dennoch: schön.

She/Beast - This Too Shall Pass

7.5

7.5/10
It's only fair to share...Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email