Review: Sharkmuffin – Gamma Gardening

Die neue EP der New Yorker Garage Rock-Band handelt von Space-Dominas und Designer-Babies.

Ein sehr arges Konzept, das Sharkmuffin ihrer neuen EP „Gamma Gardening“ (Exploding in Sound) zugrunde legen: Es geht um Serpentina, die tagsüber ihrer Arbeit als Space-Domina nachgeht und nachts an der Rezeption eines Genlabors sitzt, in dem Designer-Babies gezüchtet werden.

Die New Yorker erzählen von einer Dystopie, verpacken diese in ihre bekannte Mischung aus Garage Rock und Grunge. Der letzte Longplayer war das 2017er „Tsuki“, welches sich ebenfalls mit SciFi-Themen beschäftigte. Ein wiederkehrendes Motiv also, das musikalisch am deutlichsten auf „Designer Baby“ abgefangen wird.

Abgefahrene Synthies konterkarieren den ansonsten eher schwelgerischen Song. Zuvor gibt es mit „Receptionist“ noch melodischen Garage Rock mit etwas Glam.

„Serpentina“ ist atmosphärisch und vielleicht etwas gar zu erzählerisch, will nicht so recht auf den Punkt kommen. „Too Many Knobs“ ist dafür unerbittlich, hart und kreischend. Auf sechs Minuten wird nie losgelassen, auch wenn der Song zwischenzeitlich in einen endlosen Drift abgleitet.

Fazit: Gute EP mit weirdem Grundthema und vielschichtigem Garage Rock.

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