Review: Shannon Lay – August

Das neue Soloalbum der Kalifornierin ist berührend und wunderschön.

Mit den Feels hat sich Shannon Lay dem Punk verschrieben, solo lässt sie es ruhiger und zarter angehen. „Living Water“, ihr 2017er Album, ist uns noch in guter Erinnerung, die Tränen sind noch nicht vollständig getrocknet.

Jetzt gibt es mit „August“ (Sub Pop) ihr neues Werk. Der Titel bezieht sich auf den Monat, in dem sie sich entschlossen hatte, mit Musik Geld verdienen zu wollen. Schon da steckt also Herzblut drin.

Produziert hat Ty Segall, andere Musiker aus dem Umfeld haben Gastauftritte, wie etwa Mikal Cronin, der sein Saxofon beisteuert.

Die Kalifornierin rührt auch auf „August“. Wir blicken mit ihr auf die Anfänge ihrer Karriere zurück, wir verlieren uns im Ozean und schärfen unseren Blick.

Zumeist hören wir Stimme und Gitarre, stellenweise streicht eine Violine sanft dahin. „Death Up Close“, die Eröffnungsnummer, beginnt reduziert, dann macht das Saxofon den Song dichter. Eine sehr starke Nummer, genau wie das folgende „Nowhere“, das sich in Richtung Garage Rock aufmacht.

Wilder wird es dann nicht mehr. Im Mittelteil gibt es mit „Wild“ melancholische, mit dem Titeltrack mystische Momente. Alles bleibt ruhig, alles ist so schön.

Fazit: Wunderbare Folk-Platte.

8.4

8.4/10
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