Review: Shana Cleveland – Night of the Worm Moon

Spaceiger Folk von der La Luz-Frontwoman: Die Sonnenfinsternis spielt eine große Rolle auf dem neuen Werk der Wahl-Kalifornierin.

Vergangenes Jahr veröffentlichten La Luz mit „Floating Features“ eine fantastische Platte. Zuvor schrieb Frontwoman Shana Cleveland eine Soloplatte. „Night Of The Worm Moon“ (Hardly Art) ist beeinflusst von Los Angeles.

Aufgenommen wurde während der 2017er Sonnenfinsternis. Das Ereignis schlug sich sehr auf die Stimmung der Musiker nieder. Zudem gibt Cleveland als Grundlage den Hang der Menschen in Los Angeles zum Außerirdischen an. So tauchen Science Fiction-Themen an vielen Stellen auf, werden verpackt in wundervollem Folk vorgetragen.

Johnny Goss und Kristian Garrard hatten bereits den ersten Soloausflug Clevelands begleitet. Wie auch auf dem 2011er „Oh Man, Cover The Ground“ musizieren sie hier mit. Von La Luz brachte sie Abbey Blackwell mit, Will Sprott (Shannon & the Clams) ist ebenfalls dabei.

Die Arrangements sind gefühlvoll, reduziert und allesamt wunderschön. Lediglich „Castle Milk“ und „Solar Creep“ sind etwas aufwühlender. Großartig drifted „Fear of the Sun“ ins Unbekannte.

Sehr spaceig und leicht bedrohlich ist „The Fireball“ geraten. Am Ende gibt es mit „I’ll Never Know“ die flotteste Nummer. Hier fühlt es sich kurz nach La Luz an, ansonsten ist das sehr eigenständig.

Fazit: Wundervoll gespielt und noch schöner gesungen.

8.4

8.4/10
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