Review: Shadowgraphs – Another Time

Die Sixties Psych-Band geht auf ihrem neuen Album ambitionierter zu Werke.

Venomous Blossoms“ von den Shadowgraphs erschien im April letzten Jahres und war ein lockerer Sommerspaziergang durch ein blühendes Blumenfeld. Wir trugen Hippie-Gewand, waren etwas benebelt und alles war gut.

Nun erscheint der Nachfolger mit dem Titel „Another Time“ (Golden Brown). Die Band aus North Carolina bleibt beim Sixties Psych, legt ihn dieses Mal aber deutlich ambitionierter an. Frühe Pink Floyd fallen da als Namen, wie es eben in der Band-Bio als Einfluss steht und schon irgendwie korrekt ist.

Dabei ist der Auftakt mit dem melodischen Titeltrack und dem sonnigen „Sun Is Rising“ noch eher harmlos. „Before The Time“ gibt sich dann etwas verlorener. Nach dem flotten „Fell In Love“ und dem Interlude folgt der schwierige Teil.

„Neighbors“ ist sehr vertrackt, legt Fuzz zugrunde und streut spacige Klänge ein. Der Track ist schwierig zu fassen und bricht immer wieder aus. „Run For Your Life“ ist sehr satt und mit großen Gesten ausgestattet, ebenso das beinahe orchestrale „Penninsula Park“.

Fazit: Schöne Weiterentwicklung. Simple Hits gibt es aber weiterhin.

8.3

Fazit

8.3/10