Review: Shadow Show – Silhouettes

Das Trio aus Detroit holt den 1960s Psych ins 21. Jahrhundert.

Mitte der 2010er waren Ava East, Kate Derringer und Kerrigan Pearce in Deadly Vipers, einer formidablen Punk-Band. Nach einer Platte war es aber schon wieder vorbei. Nun formieren sich die drei Frauen aus Detroit zu Shadow Show.

Auf „Silhouettes“ (Burger / Stolen Body) gibt es nur an wenigen Stellen Punk. Vorrangig geht es darum, Sixties Psych moderner zu gestalten. Man bedient sich der Catchiness und Versponnenheit, fügt knackige Garage Pop-Komponenten hinzu.

„Contessa“ ist einerseits cool und entspannt, dann doch wieder flotter und klarer. Shadow Show ergeben sich nicht in Lyserg-Flüssen, sie wollen irgendwann auf den Punkt kommen.

Songweise zieht man das Konzept durch, ist mal zurückhaltender, dann wieder anpackender. „Glass Eye“ ist etwa beinahe wild, während „Green Stone“ gut runter geht.

Das dichte Jam-Stück „The Machine“ zerfasert nie, „Trapeze“ ist vertrackt, kann aber nicht entgleiten.

Fazit: Schöne Platte mit schönem Psych Rock.

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