Review: Servo – Alien

Düsterer Psych aus Frankreich, der nie belanglos sein will.

Wenn man zum ersten Mal auf Servo stößt, ist man sehr schnell verwirrt. Heller, treibender Psych Rock mit solch düsterem Gesang? Sehr ungewöhnlich. Geht aber gut, wiederholt sich leider auch auf dem zweiten Album „Alien“ (Fuzz Club) zu oft.

Die Franzosen tun alles dafür, dass die Atmosphäre dicht und einzigartig ist. Der dunkle Psych Rock wird oft aufgebrochen, doch die nächste Noise-Wand befindet sich schon im Aufbau. So geraten alle Tracks sehr eindringlich, weisen aber auch angenehme Momente auf.

Stets sind Servo episch unterwegs. Eine Nummer mal locker aus dem Ärmel schütteln? Auf keinen Fall! Lieber unendlich viele Schichten anlegen, Wendungen einbauen oder repetitiv vor sich hin arbeiten.

Sehr packend gerät „Râ“, wuchtig „II“ und die Ausbrüche auf „Yajña“ sind toll. Ansonsten ist das halt dann doch immer dasselbe.

Fazit: Gut, wiederholt sich aber zu oft.

6.8

6.8/10
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