Review: Send Medicine – By Telepathy & Reputation

Sonniges Gemüt bis in die Haarspitzen.

Bereits seit einigen Jahren sind Send Medicine unterwegs, touchierten bisher Psych Rock, Folk, Britpop und viele andere Stilrichtungen. Psychedelisch und entspannt musste es immer sein. Auf dem neuen Album „By Telepathy & Reputation“ (Very Possible) lehnen sie sich stark an den kalifornischen Sixties Psych an.

Sind ja auch seit einiger Zeit in Los Angeles beheimatet und so scheint der entspannt melodische Rock stark abgefärbt zu haben. Ursprünglich von Toronto aus als Freak Folk gestartet ist man nun sehr zugänglich und wenig sperrig.

Dicht treibt „Trouble“ dahin, geht in das schlingernde „To Photograph Mary“ über und landet beim sehr kalifornischen „Scorpio Long Ago“. Zurückhaltend und wunderschön dann „Roses are Contagious at Dawn“.

Noch steht man nahe beim Britpop, weiß auch um gefälligen Indie Rock. Auf „Second Biggest Fan“ etwa gut untermauert. Dennoch driftet das gut weg und die Farben sind bunt.

Sehnsuchtsvoller Folk hält auf „High in the Rain“ Einzug. Dramatisch hier das Ende. Leichtfüßig, gleichfalls nachdenklich meldet sich „Evangelic Designer“. „Days Go By“ begleitet uns dann hinaus. Die Stimmung ist gut, die Menschen tanzen, die Sorgen sind vergessen.

Fazit: Kann man nur Gutes.

Send Medicine - By Telepathy & Reputation

7.9

7.9/10
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