Review: SEKEL – dto.

Auf ihrem Debütalbum sind SEKEL immer dann richtig stark, wenn sie sich Zeit nehmen und abdriften.

SEKEL schwanken auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum (Fuzz Club Records) zwischen Kraut Rock, Post Punk und Psych. Die Tracks sind zumeist eher düster angelegt und erinnern mal an Gang of Four dann wieder an Neu! und Faust. Die Schweden laufen aber auf zwei Tracks zur Hochform auf, die man eher dem psychigen Jam von Föllakzoid zuordnen kann.

Gleich zu Beginn legen sie mit „Bergamot“ einen sechs minütigen Track vor, der zwischen temporeich und atmosphärisch abwechselt. Der Grundton ist düster, der Noise ist präsent und es türmen sich mächtige Wände auf.

Auf „Spirit Gum“ kehren sie zu diesem Sound zurück. Dieses Mal gibt es mehr Fuzz und Psych Rock, wieder durch unzählige Schichten überlagert. Und wieder legt man den Song sehr lange an.

Dazwischen gibt es straighten Post Punk mit „Crayons“ und „Heliopolis“. Auf „Detektiv“ mischt sich Kraut Rock ein. „Ivory Fix“ ist chaotischer und noisiger, während sich „Next To Nothing“ treibender gibt. „No Star“ sticht als schwankender Bar-Song noch heraus.

Fazit: Die Band muss ihren Sound noch finden, hat aber schon sehr gut Ansätze.

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