Review: SAVAK – Rotting Teeth In The Horse’s Mouth

Post Punk für eine dystopische Welt, der arg zum Pop tendiert.

Die „Mirror Maker„-EP aus dem vergangenen Dezember machte Versprechungen. SAVAK packten darauf etwas Country aus, zeigten sich gefühlvoll. Das neue Album geht jedoch wieder zurück zu „Beg Your Pardon„.

Rotting Teeth In The Horse’s Mouth“ (Ernest Jenning Record Co. / Geenger) ist die insgesamt vierte Platte der New Yorker. Im Verlauf ihrer Diskografie wurde der Post Punk mehr zum Indie Rock. So auch auf dem aktuellen Werk.

Die erste Hälfte ist solider, zugänglicher Pop, nimmt lediglich auf dem guten „Listening“ mit Scott McCloud (Girls Against Boys) und Anthony Roman (Radio 4) andere Richtungen ein.

Interessant wird es in der zweiten Halbzeit. Die Grundidee, die Welt als etwas zu beschreiben, das einem dystopischen Roman entsprungen sein könnte, geht hier musikalisch besser auf.

„Bayonet“ und „It’s Mutual“ sind zwingend und hart. „How Many Duchesses“ gerät sehr intensiv, während „I Came Alive“ druckvoll daherkommt. Das abschließende „We’ve Been Disappearing“ hat dann noch einmal Großes vor.

Fazit: Durchwachsen, prinzipiell okay.

7.2

7.2/10
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