Review: SAVAK – Beg Your Pardon

Die Band aus Brooklyn ist im Kern nur noch ein Trio. Der Sound ist aber weiterhin vielschichtig und zwischen Post Punk und Indie Rock geht alles.

Auf der neuen Platte von SAVAK sind die früheren Mitglieder Greg Simpson und Benjamin Van Dyke nur noch als Gäste gelistet. Matt Schulz (Holy Fuck), Michael Jaworski (The Cops) und Sohrab Habibion (Obits) bilden nun den Kern für „Beg Your Pardon“ (Ernest Jenning Record Co.).

Insgesamt ist die Gästeliste wirklich sehr groß, u.a. sind Matthew Taylor von Touch And Go Records, James Canty von The Make-Up mit dabei. Das sorgt dafür, dass wir sehr viele verschiedene Einflüsse hören und sich jeder Song etwas anders anfühlt.

Im Grunde ist das Indie Rock, der in Richtung Post Punk ausschlägt. Dazu gibt es Saxofon-Einsätze, die etwa „Our Savage Wit“ jazzige Momente verpassen. Dann noch Background-Chöre, die jedem Pub gut zu Gesicht stehen würden.

„Dead Dick“ setzt einen klimpernden Auftakt, wird dann schnell hymnisch und ist bereits das Highlight der Platte. „Nature Erased“ ist nervenaufreibend, „A Normal Speed“ dafür angenehm fließend.

Es gibt volles Tempo („Door Deals & Debt“), reduziert Stimmungsvolles („Bad Omen“) und Räudiges („Bad Eyes“). Für jeden ist also etwas dabei.

Fazit: Kein roter Faden, aber einige tolle Songs.

7.7

Fazit

7.7/10