Review: Satan’s Satyrs – The Lucky Ones

Die größte Neuerung auf der neuen Platte der Heavy-Psych-Band ist, dass nun ein zweiter Gitarrist ausufernde Riffs beisteuert.

Die Satan’s Satyrs gibt es nun auch schon wieder beinahe zehn Jahre. Seit 2009 liefert die Band aus Virginia konstant guten Output, der immer als sehr punkiger Heavy Psych beschrieben werden kann. Für ihre neue Platte „The Lucky Ones“ (Bad Omen / RidingEasy) gibt es dennoch eine kleine Neuerung mit einer doch wahrnehmbaren Auswirkung auf den Sound.

Mit Nate Towle ist ein zweiter Gitarrist an Bord. Er war schon auf dem Split-Album mit Windhand vertreten, kommt nun aber erstmals auf einem vollständigen Longplayer zum Einsatz. Das Album ist sehr rifflastig geworden, keine Chance wird ausgelassen, um nicht doch noch ein Ding rauszuhauen.

Selbst auf dem ansonsten eher zurückhaltendem „Take It and Run“ arbeiten die Gitarristen hart. Insgesamt rückt die Platte damit näher an Classic Rock heran. Vor allem der Titeltrack nimmt deutliche Anleihen daran.

Großartig sind das eröffnende „Thrill Of The City“, bei dem der Punk-Ansatz durchschimmert sowie das abschließende „Permanent Darkness“, das sehr deutlich an Blue Cheer erinnert und einen tollen Jam-Part hat. Das düstere, metallige „She Beast“ ist ebenfalls hervorzuheben.

Fazit: Solide Heavy Psych-Platte mit einer Spur zu vielen Spielereien.

7.5

Fazit

7.5/10
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