Review: Sapin – Dark is the Night​.​.​.​On is the Party

Die Garage-Rocker aus Frankreich perfektionieren auf dem neuen Album ihren galoppierenden Tijuana-Sound.

Gerade einmal ein Jahr ist es her, da veröffentlichten Sapin ihr Album „Smell of a Prick“. Nun kommen sie bereits mit einem neuen Werk um die Ecke. „Hiroshima“ heißt es und erscheint erneut via Howlin‘ Banana Records.

Für den Track „Hiroshima“ hatten sie ein Fake-8-Bit-Spiel produziert, welches als Video dienen sollte. Das kam aber so gut an, dass sie daraus wirklich etwas Spielbares gemacht haben. Somit gab es über die Marketingschiene etwas mehr Aufmerksamkeit für die Platte.

Musikalisch knüpfen die Franzosen an „Smell of a Prick an“. Heißt: Poppiger Garage Rock, teils galoppierend, stellenweise auch irgendwie an Tijuana erinnernd. Der Sound zieht sich durch beinahe alle Songs. Die wenigen Ausnahmen zeigen die Band etwas gebremster, wie auf „Thank God“. Oder sogar noch ruhiger und persönlicher, wie auf „Those Hands“. Nur einmal wird es etwas lauter und zwar auf „Fuck It Up“.

Ansonsten liegt eine sehr temporeiche, leicht eiernde und schwachsinnige Platte vor. Mit „MH370“ wird sogar das verschwundene Flugzeug der Malaysia Airlines musikalisch behandelt.

 

Fazit: Garage Power Pop von der soliden Art.

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