Review: Saint Vitus – dto.

Die Doom Metal-Urväter besinnen sich auf ihre Anfänge.

Saint Vitus, Erfinder des Doom, Wegbereiter des Stoner, seit 35 Jahren sind die Kalifornier, mit
Unterbrechungen aktiv. Zuletzt mit Scott „Wino“ Weinrich, der ist aber wieder einmal ausgestiegen.
Für die neue Platte konnte man jedoch den Originalsänger wieder in seinen Reihen begrüßen.

Auf „Saint Vitus“ (Season of Mist) kehrt Scott Reagers erstmals seit dem 1995er „Die Healing“
zurück ans Mikrofon. Nicht genug der Rückbesinnung: Bereits das 1984er Debüt hieß wie die Band.
Alles ganz wie früher?

Zu einem großen Teil, ja. Die Band wummert und schleppt sich wie in alten Tagen dahin. Es ist
Doom Metal, der bevorzugt düster und sich windend angelegt wird. Reagers‘ Stimme hat über
die Jahre etwas gelitten. Auch fehlt der Band oft der Punch. Das ist trotzdem alles ganz okay.

Sieht man von den ersten beiden Nummern ab, bekommt man doch ein solides Album. „12 Years In The
Tomb“ ist cooler Stoner, der in endlosen Soli versinkt. „Wormhole“ groovet packend dahin. Zum Abschluss
gibt es mit „Useless“ sogar noch eine Hardcore Punk-Nummer.

Fazit: Absolut in Ordnung, kein Meilenstein natürlich.

7.8

7.8/10
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