Review: Saint Agnes – Welcom to Silvertown

Die Briten aus dem Wilden Westen legen ihr Debütalbum vor.

Nach diversen Singles und einer EP haben Saint Agnes nun ihren Debüt-Longplayer veröffentlicht. „Welcome to Silvertown“ (Death or Glory Gang Records) strahlt schon im Titel Western-Romantik aus.

Das eröffnet sich auch im Sound. Es ist staubiger, krachender, wuchtiger Garage Rock, der voller Überzeugung dargeboten wird. Kitty Arabella Austen und Jon Tufnell begeben sich in einen Zwiegesang.

Prinzipiell machen Saint Agnes nichts anders als The Dead Weather. Doch sie machen es gut und sehr professionell. Die Aufnahmen sind poliert, kommen am besten zur Wirkung, wenn sie sehr laut gehört werden.

Vier Songs sind bereits bekannt. „The Death or Glory Gang“ stammt von der gleichnamigen 2018er EP, ebenso „Move like a Ghost“ und „Diablo, Take Me Home“. „The Witching Hour“ wurde als Single ebenfalls 2018 veröffentlicht und zeigt, dass sich die Band auch schon mit atmosphärischem Horror-Psych beschäftigt hat.

Der Rest ist mal hart, dann wieder schleichend, mal beides. „Why Do You Refuse To Die?“ spielte sehr gut mit den verschiedenen Stimmungen. „Heart of Mine“ ist rein akustisch und eine willkommene Abwechslung.

Fazit: Nicht sehr originell, aber gut.

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