Review: Saint Agnes – The Family Strange

Die Briten steuern aus dem Saloon kommend direkt den Friedhof an.

Vergangenes Jahr vereinten Saint Agnes auf ihrer Debüt-LP „Welcome to Silvertown“ Garage Blues mit Sounds des Wilden Westen. Jetzt sind die Briten mit einer neuen EP zurück.

The Family Strange“ (Death or Glory Gang) beinhaltet vier Tracks, die genau das ausmerzen, was bei „Silvertown“ noch zu bemängeln. Die Songs bieten mehr Eigenständigkeit, sind nicht mehr zu nahe an Dead Weather.

Auch wenn die Eröffnungsnummer „Daughter of Lucifer“ noch diese bluesige Hektik versprüht. Doch schon hier ist das deutlich fetter, weniger staubig. Und es hat mehr Gothic-Drall.

Diese Tendenz wird bei „And They All Fall Down“ noch weiter nach vorne gehoben. Mehr Metal, etwas Breakbeat, geschäftige Düsternis. Geht so weiter mit „Brother“.

„The Meanest Kid Little in Town“ holt dann zum großflächigen Pop aus. Sehr 1990s getreu haben wir eine kurze Rap-Performance, drumherum viel Theater.

Fazit: Aha, eine Wendung. Keine gute, leider

6.8

6.8/10
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