Review: Saba Lou – Planet Enigma

Die Tochter von Garage-Punk-Legende King Khan veröffentlicht ihr Debütalbum. Sie hat zarten Psych-Folk und einige Stargäste im Gepäck.

Kaum verwunderlich, dass Saba Lou bereits mit sechs Jahren ihre erste Musik aufnahm. Schließlich ist sie die Tochter von King Khan und damit in ein äußerst musikalisches Umfeld geboren. Mit 17 Jahren hat sie nun ihr Debütalbum „Planet Enigma“ (Burger Records) im Kasten. Die Songs sind bereits 2015 entstanden und wurden nun abgemischt und auf Platte gepresst.

Dazu gibt es allerhand Gäste. Ryan Sambol von den Strange Boys singt auf „Our Fate“, Erin Wood von The Spits begleitet das sphärisch weirde „Planet Enigma“. Auch die Khan-Familie gibt sich die Ehre, etwa auf „Until The End“, das psychig und driftend ist.

Ansonsten hören wir Saba Lou und ihre Gitarre sowie Orgel. Die Platte ist ungeheuer charmant und verzaubernd. Es sind Home Recordings, die sehr direkt ans Herz gehen. Die Stimme ist weit nach vorne gemischt und somit sehr berührend. Ein bisschen fühlt man sich an Kimya Dawson erinnert.

Zumeist sind die Tracks zart verträumt, wie etwa „Lost And Found“ und „Embrace The Sun“. Flotter wird es mit „Waiting For The Bus“, folkiger mit „18 Years“.

Und wer dann noch nicht gerührt ist, sollte sich den Pressetext von Jared Swilley (Black Lips) durchlesen. Spätestens dann bricht man in Tränen aus.

Fazit: Wunderschön, einfach nur wunderschön. Und etwas versponnen.

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