Review: Saba Lou – Novum Ovum

Die Berlinerin beherrscht auf ihrer neuen Platte den Garage Soul.

Vor rund zwei Jahren legte Saba Lou ihr Debütalbum „Planet Enigma“ vor. Darauf präsentierte sie gesammelte Aufnahmen aus dem Jugendzimmer, die sehr persönlich und eindringlich ausfielen. Da waren Songs dabei, die sie mit acht Jahren geschrieben hatte.

Mittlerweile ist die Tochter von King Khan volljährig und weiß eine Backing Band hinter sich, die sich aus Mitgliedern der Psych Pop-Band The Gondors zusammensetzt. Mit ihr hat sie ihr neues Album „Novum Ovum“ (Ernest Jenning Record Co.) eingespielt.

Es ist ein fantastisches Retro-Garage-Soul-Album geworden. Die Stimme von Saba Lou passt perfekt zu dem leicht angerauten Vintage-Sound. Egal ob es gefühlvoll oder rockig wird, der Gesang trägt immer.

„Primrose Diner“ serviert gleich zu Beginn Fantastisches. Wir wiegen uns im Kreis, gehen dann kurz ab. Auch der Titeltrack ist toll, konzentriert sich hier mehr auf Garage Rock.

„On The Fields“ ist locker und verspielt, „Silver Pill“ loungeig und reduziert. „Cherie Sherabou“ swingt cool, verbreitet gute Laune. Auf „Humpback In Time“ gibt es dann noch eine Star Trek IV-Referenz, findet man auch nicht oft und erhöht die Liebenswürdigkeit.

Fazit: Grandios!

8.7

8.7/10
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