Review: Rubber Blanket – Our Album

Brad Eberhard und Jun Ohnuki von Wounded Lion treffen auf Lars Finberg von The Intelligence. Das Ergebnis: Freak Pop.

Wounded Lion und Lars Finberg eint, dass sie beide im Punk verhaftet sind, aber auch immer mit einem Ohr am Pop lauschen. So ist die Zusammenarbeit als Rubber Blanket nur konsequent.

Mit „Our Album“ (Space Case) gibt es nun einen ersten Longplayer. Der Punk wird zurückgestellt, dafür widmet man sich elektronischen Klängen. Auch hier ist die Zugänglichkeit gewünscht, wenn auch unter Bergen von Manipulationen versteckt.

„My Family“, mit Mikal Cronin am Saxofon, will so lieb sein, schwurbelt aber zu stark. „Log Off“ ist zu LoFi für breite Massen. „Scented Candle“ hat zwar einen guten Groove, aber ebenfalls eine starke Portion No Wave.

Das minimalistische „Rock Today“ wird von sanften Jazz-Tönen umschmeichelt. „Mondrian“ treibt dafür mit Punk-Attitüde und Noise an. Einige Nummern sind schon sehr weird, vor allem das abschließende „Jacknory Stories“. Sie sollen sich ruhig austoben.

Fazit: Kammer-Pop vom Feinsten.

8

8.0/10
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