Review: Roya – dto.

Post-Punk mit dominanter Rhythmusgruppe: Roya legen ein beachtliches Debüt vor.

Die Band Roya besteht aus sechs Personen. Auf ihrem selbstbetitelten Debüt (Burger Records) klingt die Musik aber teilweise so reduziert, dass man von weitaus weniger Köpfen ausgehen könnte. Das ist: Post-Punk mit Jangle-Gitarre, dazu eine herausstechende Rhytmusgruppe.

Die Musiker aus Brooklyn haben ihre Wurzeln in unterschiedlichsten Underground-Stilen. Sängerin Rahill Jamilifard spielt etwa mit Habibi normalerweise Psych Rock, Bassist Alix Brown hat mit Jay Reatard Punk fabriziert und Jay Heiselmann macht normalerweise bei den Grooms Breitwand-Indie. Stellenweise merkt man die unterschiedlichen Einflüsse, dennoch ist das Album sehr homogen. Beachtlich, dass der Sound für ein Debüt so felsenfest da steht.

Der Einstieg „The Lords Chirp“ kommt als Blaupause am Anfang des Albums. Dominanter Bass, melodische Gitarre, der Song slackered vor sich hin, der Gesang ist eher gesprochen. Mit „Rich Kid“ biegt man kurz in Richtung Power-Pop ab. Hitverdächtig ist das eingängige „A Sickness“. Mit „End Times“ kommt etwas Psych hinzu.

Das unverschämt catchige „Dr. Death“ und das sehr reduzierte „Mod with Feelings“ stechen ebenfalls heraus. Am Ende hat man fast das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Da ist dann doch noch eine Schicht, die es zu ergründen gibt.

 

Fazit: Tolles Debüt, ausgefeilter Sound von absoluten Profis dargeboten.

 

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