Review: Routine Death – Parallel Universes

Das Ehepaar Zozaya vermischt auf ihrem Debüt Shoegaze mit Psych Rock und stülpt LoFi-Charme darüber.

Lisa (Melody Fields) und Dustin Zozaya (Holy Wave) führen eine Fernehe. Während Lisa in Göteborg sitzt, weilt Dustin in Austin. Trotzdem haben sie es geschafft, eine Platte zusammen aufzunehmen. Unter dem Bandnamen Routine Death veröffentlichen sie nun ihr Debüt mit dem Titel „Parallel Universes“ (Fuzz Club Records).

Bei den Aufnahmen ließ sich die Band von Wu Tang Clan-Mastermind RZA inspirieren. So schickte Dustin seine Aufnahmen via WeTransfer an Lisa, die ihre Vocals beisteuerte und das ganze zurücksendete. Dustin gab dann den finalen Touch. So bastelt auch RZA seine Tracks.

Billigstes Equipment kommt zum Einsatz. So hören wir eine Drum-Machine, die in einer 5-Dollar-iPhone-App integriert ist. Eine kaputte Orgel tritt auf. Die Produktion ist sehr LoFi, manchmal arg verrauscht, wie auf dem Eröffnungstrack „Life Inside A Vacuum“.

Musikalisch beschäftigen sich Routine Death mit flächigem Shoegaze, setzen aber auch gerne treibenden Psych Rock ein, wie etwa auf „Star Alliance“. Das reduziert schleichende „Diamonds“ ist fantastisch, der Titeltrack besticht durch seine flirrende Orgel.

„Salvaged Denim“ ist Shoegaze in Reinform. Reduzierter ist „Heart & Soul“ angelegt, während „Belong“ ruhig, aber dichter ausfällt.

Fazit: Hat einen tollen Flow und schöne Melodien.

7.7

Fazit

7.7/10
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