Review: Rotor – Sechs

Die Berliner Instrumental-Psych-Stoner-Band feiert ihr 20-jähriges Bestehen mit einem neuen Album.

Freundlicherweise nummerieren Rotor ihre Platten immer durch und so wissen wir, dass „Sechs“ (Noisolution) das sechste Album der Berliner ist. Seit 20 Jahren fahren sie ihren wuchtigen, dann wieder zerfaserten Instrumental-Psych-Stoner ab und auch das aktuelle Werk lässt von diesem Ansatz nicht ab.

Über all die Jahre haben Rotor ihren Stil perfektioniert. Das bedeutet, besseren Instrumental-Psych-Stoner wird man nicht so leicht finden können. Die Tracks lassen sich allesamt viel Zeit und präsentieren sich entlang eines Grundthemas in verschiedenen Facetten.

Da wäre das etwas düstere „Allmacht“, das sehr einnehmend ist und eine leicht bedrückende Stimmung erzeugt. Stoner-Riffs poltern los, dennoch gibt es Raum für Schwerelosigkeit. Oder die Eröffnungsnummer „Falscher Dampfer“, die sehr freundlichen Psych Rock anbietet und dann den fetten Groove auffährt.

„Ferner Liefen“ wechselt nach wuchtigem Beginn zwischen hart und ruhig. „Abfahrt!“ ist insgesamt sehr hektisch und temporeicher, kann aber auch schleppende Parts aufweisen. „Vor dem Herrn“ ist dafür konstant ausufernd.

Die epischste Nummer ist das beinahe zehn Minuten lange „Druckverband“. Zunächst bleibt der Song sehr atmosphärisch und ruhig. Gegen Ende wird dann dick aufgefahren.

Fazit: Was man so alles aus diesem Genre rausholen kann, fantastisch!

8.4

Fazit

8.4/10
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