Review: Rose City Band – Summerlong

Ripley Johnson von Wooden Shjips/Moon Duo stellt die neue Platte seines Country-Projekts. Ganz ohne Psych Rock geht es aber nicht.

Mit Wooden Shjips und Moon Duo machte sich Ripley Johnson einen Namen. Er gilt als einer der wichtigsten Musiker des modernen Psych Rock. Irgendwann blickte er in sich. Das viele Touren ging ihm auf die Nerven. Er scherzte, dass er am liebsten jede Woche eine kleine Bar mit Country bespielen wollte.

Der Witz wurde mit der Rose City Band vergangenes Jahr Realität, als ein erstes Werk in Kleinstauflage via Jean Sandwich erschien. Es war klassischer Country, der nicht ganz vom Psych Rock die Hände lassen konnte.

Mit dem zweiten Album wird die Bühne jetzt wieder größer. Thrill Jockey bringt „Summerlong“ unters Volk und die überzeugende Platte lässt Fans auf Live-Auftritte hoffen. Der Mann aus Portland wird sich also wieder in die weite Welt begeben müssen.

Wundervoll spielt Johnson den Country, gefühlvoll lässt er es fließen, meisterlich lässt er den Jam anklingen. Die Songs teilen sich auf zwischen straight und ausufernd.

„Only Lonely“, „Real Long Gone“ und „Morning Light“ geraten flott und direkt. Der Psych Rock bestimmt das abschließende Doppel „Wee Hours“ und „Wildflowers“.

Besonder schön gerät „Empty Bottles“, das nach verlorenem Beginn zu einem gediegenen Jam wird. Auch „Floating Out“ driftet schön weg.

Fazit: Ein Erfolg!

8.7

8.7/10
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