Review: RMFTM & 10​,​000 Russos – dto.

Zwei Psych-Schwergewichte treffen sich. Das Resultat ist beängstigend.

Während eines Tourstopps in Eindhoven trafen sich die Krautrocker 10,000 Russos mit den dort ansässigen Experimental-Rockern von RMFTM (fka Radar Men From The Moon). Man nahm sich einen Tag im Studio, lud sich Bob de Wit ein und probierte etwas herum.

Das Ergebnis aus dieser Session erscheint nun via Fuzz Club Records. Vier Tracks beinhaltet der Release, die Spieldauer der einzelnen Tracks schwankt zwischen fünf und 14 Minuten.

Letztes Jahr taten sich RMFTM mit Gnod zusammen und schufen unter dem Namen Temple Ov BBV ein wahnsinnig böses Werk. Damals war ebenfalls de Wit dabei und auch bei der neuen Zusammenarbeit wird er von den Bands als dritte Kraft gewürdigt.

Musikalisch liegen wir näher bei Temple Ov BBV minus Wucht oder beim letzten RMFTM-Release, „Subversive III“. Pulsierende, schabende Industrial-Sounds in technoider Aufmachung bestimmen die Platte. Drone kommt dazu, dann noch etwas Kraut Rock.

„A song to get rid of the crooked crosses“ führt zu Beginn bedrohliche Soundflächen ein. Kehliger Gesang mischt sich ein, im Hintergrund Geschrei. Mit fortschreitender Laufzeit wird der Track immer ärger und fiepst zum Ende unangenehm.

„Dazzling rays“ bietet etwas Entspannung mit seinem luftigen Kraut Rock. „The world i hunt“ kehrt zurück zur Düsternis. Zunächst gemächlich tröpfelnd wird der Song sehr noisy ohne vollständig zu eskalieren. „Clamber into Night“ bietet zum Abschluss leicht stampfende Drone-Sounds.

Fazit: Sehr schwere Platte, jedoch auch meisterlich gut.

8.2

Fazit

8.2/10
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