Review: Richard Rose – Radiation Breeze

Garage-Rocker um Mitglieder von Ex-Cult, OBN III’s, etc. Die Debüt-LP ist hart, dann leicht schwebend.

Hinter Richard Rose verbergen sich alte Punk-/Rock-Haudegen. Sie haben sich Pseudonyme zugelegt, werden aber Ex-Cult, GØGGS, OBN III’s, Snooty Garbagemen, Bad Sports, Hooveriii und Stress Group zugeordnet.

Nach einer EP erscheint nun mit „Radiation Breeze“ (In The Red) das erste Werk im Longplay-Format. Sie marschiert von unterschiedlichen Ausgangspunkten los. Wir haben Einflüsse von Classic Rock, Jazz und Psych Rock. Grundlage ist aber der Punk.

Der fällt auf „Red Telephone“ etwas breitbeiniger aus. Dicke Riffs, prägnante Soli und wuchtige Drums treiben den Song an. Dennoch ist da noch genug Garage.

Härter wird es mit „Evil Twin“ und „Chain Exchange“. Gar chaotisch gerät „Groovy Goes Blank“. Dafür ist „On The Bridge“ hymnisch und eher zurückhaltend.

Die Meisterleistung kommt aber erst am Ende mit dem zweigeilten Titeltrack und einer insgesamten Laufzeit von einer Viertelstunde. Zunächst schiebt sich Part 1 gemächlich herein, entwickelt sich dann zu einem schwebenden Psych-Song mit harten Zwischenteilen. Eine herausragende Nummer.

Teil 2 gestaltet sich zu Begin sehr viel freier. Ein toller Basslauf holt uns jedoch rasch zurück und leitet satten, fransigen Pub Rock ein. Ebenfalls fantastisch!

Fazit: Tolle Punk-Rock-Platte.

8.4

8.4/10
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