Review: Red Mass – A Hopeless Noise

Das Punk-Kollektiv aus Montreal begrüßt namhafte Musiker zu einem mittelguten Sampler.

Red Mass in Zahlen: 2 Protagonisten, mehr als 30 Releases, über 100 Gastmusiker. Das Punk-Projekt hat seine Basis in Montreal, versteht sich aber als globale Bewegung, die für alle Arten von Kunst offen ist.

Mit „A Hopeless Noise“ (Numavi / Mothland) erscheint nun eine neue LP. Hannah Lewis und Roy Vucino haben wieder einige Personen aus Montreal und dem Rest der Welt zusammengetragen, die sich auf diesem Release verewigen durften. Die Heldendichte ist dabei groß.

Nennen wir ein paar Namen: Mike Watt, Rick Froberg, King Khan, Mac DeMarco, John Kastner, usw. Gemischt aus allen Stilen, wenn auch Rock groß darübersteht. Entsprechend fällt das Ergebnis aus.

„To Fall From Grace“ mit King Khan tendiert zu eben dessen Output und bietet schillernden Garage Rock’n’Roll. Mike Watt legt es auf „First Time’s a Bitch“ schräg an, während Evan Dando und John Kastner auf „My Drugs“ die Indie-Flagge schwenken.

Gut gerät „Killer On The Loose“ mit Rick Froberg und Mac DeMarco. Bleibt sofort hängen. „Howl“, ohne Gaststars, ist ebenfalls toll und brummt wunderbar.

Darüber hinaus gibt es Verzichtbares. Einen negativen Höhepunkt findet sich in dem Dance-Track „Sharp“, der bereits 2014 als Single veröffentlicht wurde. Das schlägt sogar das räudig langweilige „So Cruel“.

Fazit: Durchwachsen.

6.8

6.8/10
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