Review: Public Practice – Distance is a Mirror

Die Band aus New Yorker hievt auf ihrer Debüt-EP den Post Punk gekonnt in die Disco.

Public Practice ist eine neue Band, die Mitglieder sind aber bereits seit längerer Zeit im New Yorker Underground unterwegs. Sam York und Vince McClelland waren bei der gerade aufgelösten Punk-Band WALL tätig, Drew Citron und Scott Rosenthal spielen bei Beverly. Mit Public Practice legen sie nun die Debüt-EP „Distance Is A Mirror“ (Wharf Cat Records) vor.

Die Band setzt auf Post-Punk und legt ihn sehr tanzbar an. Es herrscht immer ein lockerer Groove, der mal poppiger dann atmosphärischer variiert wird. Insgesamt sind alle vier Tracks hervorragend.

„Fate/Glory“ öffnet gleich mit seinem packenden Groove den Dancefloor. Ein Hit! „Bad Girl(s)“ ist etwas punkiger und spröder, der Fuß wippt aber weiterhin mit.

Mit „Foundation“ folgt eine sehr funky Nummer, die auf eine dichte Atmosphäre setzt. Das womögliche Highlight der EP. Mit dem abschließenden „Into The Ring“ geben sich Public Practice etwas heller und offener, beinahe poppig.

Fazit: Sehr starke EP. Das einzig Negative: Es sind nur vier Songs.

8.6

Fazit

8.6/10