Review: Psychiatric Metaphors – Body Snatchers

So gut und noiseig klang der Psych Rock der Band aus New Jersey noch nie.

Body Snatchers“ ist bereits das vierte Album der Psychiatric Metaphors. Stets findet man einen neuen Nebenschauplatz, den man dem Psych Rock entgegen stellt. Post Punk und Punk hatten wir, auf dem neuen Werk ist es der Noise.

Immer wieder bricht die Band aus New Jersey ihren fließenden Rock ab und lässt Gitarren aufkreischen. Dazwischen dann doch wieder Post Punk und verstärkt spaceiges Geschwurbel. Den Spacemen 3 huldigt man übrigens auch, mit der straighten Psych-Rock-Version von „Revolution“.

Die vielen Wendungen sorgen für Abwechslung. Dennoch wird im Gesamten ein eher düsteres Bild gezeichnet. „Aphids in the Freezer“ beschwört etwa Chaos herauf, das auf „Disorder (Relief)“ und „Carry On“ aufgelöst und in die Monotonie überführt wird.

Nach einer locker fließenden Nummer gibt es zumeist Anstrengendes. „City Lights“ führt als Opener bereits alle Einflüsse auf, versteckt etwa auch einen Mosh-Part. Der wird mit dem hektischen Punk-Kracher „Nervous Centipede“ aufgenommen.

Nicht gar so düster, wie Singapore Sling, dafür variantenreicher. Und so gut haben die Psychiatric Metaphors auch noch nie geklungen. Ein richtiger fetter, nuancierter Sound!

Fazit: Das Highlight der Band.

7.9

7.9/10
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