Review: Psych Lemon – Live at the Smokehouse

Die Space Kraut Rock-Band aus London driftet auf ihrer Liveplatte ins Unendliche ab.

„Frequency.Rhythm.Distortion.Delay“ heißt der 2018 erschienene Longplayer von Psychic Lemon. Und genau das kann man von der Musik der Briten erwarten. Es ist Space Rock mit viel Feedback und Störgeräuschen, der aber auch gerne mit einem fetten Groove ausgestattet wird.

Drei Songs aus dieser Platte sind auf dem Live-Album „Live at the Smokehouse“ enthalten. Dazu kommen zwei neue Kompositionen. Entstanden sind die Aufnahmen 2018 im Smokehouse zu Ipswich. Die Tonqualität ist sehr passabel, lässt die Songs gut zur Geltung kommen.

Rein instrumental arbeitet sich Psychic Lemon durch einen dichten Nebel an Reverb. „Interstellar Fuzz Star“ ufert mehr aus, bietet sehr schönen Psych Rock, der mal fuzzy, dann wieder chaotisch wirkt.

„Satori Disko“ ist im Grundton fließender, dazu gibt es permanente Störungen. Insgesamt ist es aber ein eher gediegener Track. Wuchtiger kommt „Hey Droog!“ daher. Der Song zerfasert dann etwas, behält aber seine Dringlichkeit.

Dem Kraut Rock widmet man dann die neue Nummer „Jonny Marvel at the Milky Way“. Zudem ist dies eine Verbeugung vor einem guten Freund der Band. Spaceige Synthie-Flächen führen ein, dann baut sich ein undurchdringliches Gebilde auf. Ein tolles Stück!

Ebenfalls frisch ist „White Light“. Sofort poltert es los, ein Groove-Monster wird entfesselt.

Fazit: Gute Aufnahmen, super Songs.

8.2

8.2/10
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