Review: Proud Parents – dto.

Die Power Pop-Band aus Wisconsin liefert ein wunderbares Debüt ab.

Beim Debütalbum bekamen die Proud Parents Unterstützung von The Hussy. Heather Sawyer übernahm Drums und Vocals, Bobby Hussy produzierte die Platte. Ursprünglich bestand die Band nur aus Claire Nelson-Lifson und Tyler Fassnacht. Neben Sawyer stieß noch Maggie Denman am Bass dazu.

Die Band stammt aus Wisconsin, genauer Madison. An diesem Ort operiert auch ihr Label Dirtnap Records. Für das Label ist der Release eine Premiere: Erstmals in der 18-jährigen Geschichte veröffentlichen sie eine Platte aus der Heimatstadt.

Die Proud Parents liefern wundervollen Power Pop ab, der gerne in Richtung Punk ausschlägt. Die Laufzeit der Songs bewegt sich meistens unter zwei Minuten, die Themen sind Isolation und Verlust, oft aber sehr humorvoll dargebracht.

Die Klammer ist der Track „Proud Parents“, der zu Beginn sehr nach vorne geht, am Ende als „slow“-Version nachdenklich wirkt. Dazwischen gibt es sonnigen Surf mit „Hypnotoad“, klassischen Punk mit „Ducktales“ oder „Something To Talk About“.

„Happy“ ist poppiger, auf „T Street Shuffle“ arbeitet das Schlagzeug hektisch. Besonders schön sind die eingängigen „Stuck“ und „Baby“.

Fazit: Können sie stolz darauf sein.

7.5

Fazit

7.5/10