Review: Prism Tats – Mamba

Garett van der Spek bringt sein zweites Album als Prism Tats heraus. Er setzt wieder auf sehr poppigen Garage Rock.

Eigentlich stammt Garett van der Spek aus Südafrika. Mittlerweile wohnt er aber in Los Angeles und eignete sich als Prism Tats den dort beheimateten Garage Rock an. Auf seinem 2016er Debüt fand man gute Ideen vor, allerdings war die Platte noch etwas unausgegoren.

Um dies zu ändern, hat sich Prism Tats für sein zweites Album die zentrale Figur der kalifornischen Garage Rock-Szene geholt: Chris Woodhouse. Woodhouse hat beinahe bei jedem zweiten Garage Rock-Release aus Kalifornien seine Finger im Spiel, auf „Mamba“ (Anti- Records) ist er neben seiner Produzententätigkeit auch an diversen Instrumenten zu hören.

„Mamba“ fühlt sich dann auch etwas runder an, wenn sich musikalisch auch nicht allzu viel geändert hat. Prism Tats legt den Garage Rock sehr poppig an und begibt sich damit nahe an den Indie Rock. Das ist eher Musik fürs Stadion als für die Dive Bar.

Bisweilen lässt er gar kühlen New Wave einfließen, wie etwa auf „Vamps“. Highlights sind das psychige „Daggers“ und das punkige „Live Like Dogs“. Ansonsten bleibt nicht viel hängen, zu oft hat man Ähnliches schon besser gehört.

Fazit: Verzichtbare Garage Pop-Platte, trotz des Magiers Woodhouse.

5.8

Fazit

5.8/10
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