Review: Primitive Air – Creation Hymn

Das neue Projekt von Drew Piraino bietet anspruchsvolle Entspannungsmusik.

Drew Piraino stammt aus Baltimore und hatte Anfang der 2000er ein Post-Rock-Band mit dem Namen Sonna. Nach deren Auflösung startete er mehrere Projekte. Von seinem neuesten Baby, Primitive Air, gibt es nun ein erstes Album.

Creation Hymn“ (Beyond Beyond is Beyond) enthält vier Tracks, die zusammen mit Emil Amos (Grails) und Jefre Cantu Ledesma (u.a. Tarentel) in Brooklyn entstanden sind. Die Songs sind allesamt instrumental gehalten und fallen unter das Banner Entspannungsmusik.

Auch wenn dieses Genre negativ belegt sein sollte, das hier ist wirklich gut. Es fließt dahin, man kann sich wunderbar fallen lassen.

„Samadhi“ ist ein angenehmer Psych Jam. Auf „Pale Earth“ sind wir bereits beim Ambient angelangt. Etwas unruhiger ist „Sliver of Shade“. Die Gitarre ist mehr im Vordergrund, dahinter pumpt es sanft. Auf „Mountain Visions“ treibt der Bass an. Der Song ist dichter, wirkt sogar leicht bedrohlich. Trotzdem ist das noch alles sehr harmlos.

Fazit: Sehr chillig.

7.6

Fazit

7.6/10