Review: Pretty Lightning – The Rhythm of Ooze

Das Blues-Psych-Duo aus Saarbrücken liefert ein absolutes Meisterwerk ab.

Nach zehn Jahren und zwei Alben ist das Psych-Blues-Duo Pretty Lightning nun für das dritte Album auf Fuzz Club Records gelandet. „The Rhythm Of Ooze“ hat die Band aus Saarbrücken ihr Werk betitelt. Was den Sound betrifft heftet man sich an den Vorgänger „A Magic Lane Of Light And Rain“.

Es gibt Delta Blues, Psych und Krautrock, garniert mit allerlei Effekten. Die Songs driften mal spacig ab, kommen dann aber wieder stampfend auf den Punkt. Die Produktion ist fett, die Wucht umwerfend.

„Thunder Mountain Return“ schafft einen atmosphärischen Einstieg in das Album. Auf über sieben Minuten erstreckt sich das bluesige Instrumental-Intro, das um sphärische Klänge ergänzt wird. „Willow Valley Blues“ geht dann gut nach vorne und erinnert an die frühen Black Keys.

„Tangerine Steam“ lässt schon aufgrund des Titels Krautrock vermuten. Der Track ist dann ein sehr versponner Trip. Verschwurbelt geht es mit „Loops“ weiter, bis wir dann mit dem Titeltrack einen treibenden Blues-Stomper vorgelegt bekommen.

„This Machine Is Running“ erinnert mit seinem repetitiven Psych an Wooden Shjips. Nach dem Experiment mit Namen „Rainbow Fantasies“ geht es mit wuchtigen Blues weiter bis wir dann mit „Born To Snooze“ die Platte ausklingen lassen. Auf fast acht Minuten erinnern wir uns noch einmal, wie toll die Black Keys zu Beginn ihrer Karriere waren.

Fazit: Sehr abwechslungsreiches, dabei nicht zerfahrenes Album.

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