Review: Pretty Lightning – Jangle Bowls

Ein Meisterwerk noch besser machen: Das Psych-Blues-Duo aus Saarbrücken zeigt, wie es geht.

Mit „The Rhythm of Ooze“ legten Pretty Lightning 2017 bereits ein meisterliches Werk vor. Das Duo aus Saarbrücken kombinierte sumpfigen Blues und driftenden Psych Rock. Mississippi trifft auf Austin, Texas, wird gemischt mit deutschem Kraut Rock.

Nun „Jangle Bowls“ (Fuzz Club), das insgesamt vierte Album. Gleich vorweg: Es ist noch besser als der Vorgänger. Die Platte fesselt von der ersten Sekunde an, und damit ist wirklich die erste Sekunde gemeint. Denn sofort wenn das instrumentale „Swamp Ritual“ beginnt weiß man: Oh yeah, das wird super!

Der Song bietet einen treibenden Psych an, den man ansonsten von den Black Angels kennt. Vereinnahmend, zum Wegdriften einladend.

Blues Rock dient als Unterlage, im Vordergrund wird verstärkt auf verhallenden Psych Rock gesetzt. Der Titeltrack brettert etwa direkt los, gestaltet sich aber flirrend. Ebenso „RaRaRa“, das stampft, aber sich im Unendlichen verliert. Die Mischung funktioniert sensationell gut.

Mystisches, Außerirdisches schaltet sich oft ein, bestimmt etwa „123 Eternity“ oder das abschließende „Shovel Blues“. Auch gut, wenn es dann wieder sumpfiger wird, wie etwa mit dem großartigen „Voo Doo Boo“.

Fazit: Anhören!

9.2

9.2/10
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