Review: Prettiest Eyes – Vol. 3

Die Synthie-Punks aus Los Angeles legen ihr bisher bestes Album vor.

Wenn man sich mal an den schrägen Sound der Prettiest Eyes gewöhnt habe, sei es schwer, etwas zu finden, das denselben Nerv treffe. So heißt es im Pressetext zu „Vol. 3“ (Castle Face), dem neuen Album der Kalifornier.

Verdammt richtig, denn diese scheppernden Synthie, die mit aufjaulenden Gitarren kombiniert und mit Dringlichkeit vorgetragen werden, sind wirklich einzigartig. Das 2017er „Pools“ zeigte die Prettiest Eyes bereits auf einem guten Level angekommen. Der Aufstieg ist mit „Vol. 3“ nun gelungen.

Neben all dem Gekreische, Geschredder und Geschrei erleben wir eine Band, die sich kennt, gefunden hat und nun ausprobiert. So dürfen auch ruhigere Momente entstehen, wie etwa auf dem sanft schleichenden „Strange Distance“.

Oder nennen wir es Endzeit-Reggae, was da auf „Another Earth“ passiert und düster blubbernd daherkommt. Toll auch das sehr zugängliche und fantastisch groovende „I Don’t Know“.

Drumherum kracht es natürlich gewaltig. „Mr. President“ ist noisey Industrial, „Marihuana“ aufgekratzter Punk. Mit „It Cost’s To Be Austere“ gibt es ein sehr originalgetreues Crash Course in Science-Cover, das nur das Tempo etwas hochschraubt.

Fazit: Vergleichbares gibt es wirklich nicht.

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