Review: Prettiest Eyes – Pools

Die Synth-Punks aus Los Angeles sind auch auf ihrem zweiten Album bedrohlich und unangenehm.

Auf Album Nummer zwei lassen die Prettiest Eyes erneut die Gitarre in der Ecke stehen. Stattdessen kommen Keyboards und allerlei weitere technische Spielereien zum Einsatz. Der Bass wummert, die Drums sind gnadenlos und der Gesang hinter viel Hall versteckt. Diese Zutaten machen „Pools“ (Castle Face Records) zu einem knarzenden, herausfordernden Werk.

Nach elf Songs bietet „A Sweet Song“ einen versöhnlichen, besinnlichen Abschluss. Davor wird man mit manchmal wilden, dann wieder experimentellen Synth-Punk bearbeitet. „Don’t Call“ bietet einen sehr punkigen Einstieg in die Platte.

Mit „Mira Nena“ wird es dann treibender und sphärischer, bevor der bedrohliche Titeltrack beginnt. Dies setzt sich mit dem wuchtigen „No Hands Pete“. Kurz Durchatmen mit „Dandy“ und „See Saw“, bevor mit „Gold Snake“ der experimentelle Teil einsetzt.

Die Prettiest Eyes haben ein sehr dichtes und aufwühlendes Album aufgenommen, das einem kaum Ruhe gönnt. Die wenigen zarten Momente strahlen aber umso heller.

Fazit: Einordnen zwischen Death From Above und Lightning Bolt.