Review: Prana Crafter/Tarotplane – Symbiose

Die Psych-Experimentalisten PJ Dorsey und William Sol bespielen je eine Seite dieser vertrippten Platte.

Tarotplane von PJ Dorsey aus Baltimore und Prana Crafter von William Sol aus Washington State sind zwei Psych-Projekte, die sich eher dem offenen Ansatz verschrieben haben. Gitarre ja, aber dann schon eher verfremdet und frei gespielt.

Für „Symbiose“ (Beyond Beyond Is Beyond) teilen sich die Musiker nun eine Platte. Jede Seite enthält genau einen Song. Wir erleben kosmische Meditation, Unruhe, Besinnlichkeit und Chaos.

Das Chaotische kommt aber erst in den letzten Sekunden auf Tarotplanes Seite. Zuvor führt uns Prana Crafter mit Naturgeräuschen und einem entspannten 70s Beat heran. Seine Arbeit nennt sich „Jagged Mountain Melts at Dawn“.

Verzerrungen kommen, wir gleiten ab. Der Song hat etwas Poetisches, wenn er auch instrumental bleibt. Tarotplane setzt auf „We Move Slowly Through the Past“ mehr auf spaceige Spielereien.

Der Ansatz ist verträumt, die Geräusche kommen und gehen, verschwinden dabei ins Unendliche. Mit der Zeit wird die Reise beschwerlicher.

Fazit: Psych, der ordentlich durchknetet.

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