Review: POW! – Shift

Die Cyber-Punks legen ihr viertes Album vor. Sie tauchen euren Alptraum in bunte Farben.

Melissa Blue und Byron Blum, die Köpfe hinter POW!, wissen, wie man Düsternis und Schönheit zugleich vertont. Mit „Shift“ (Castle Face) ist nun das vierte Album der Kalifornier erschienen.

An den Drums sitzt nun Cameron Allen, Produzent Tommy Dolas steuert Synthies bei. Der Sound bleibt zwischen Punk, Post Punk und Elektro. Nennen wir es Cyber-Punk.

Wir streifen durch ein Wasteland, vorbei an Mutanten, um in einer farbenfroh ausgeleuchteten Disco zu tanzen. Es knarzt herrlich, zwischen bedrohlich und träumerisch geht es hin und her.

Auf „Dream Decay“ erhalten wir beides zusammen. Monotoner, kühler Post Punk entführt uns in eine Fabelwelt. „Disobey“ bietet schwurbeligen Garage Punk, der bei all dem Chaos dennoch melodisch ist.

„Free The Floor“ ist ein catchy Dark-Disco-Hit. Schief, vertrackt und aufwühlend sind „Peter“ und „Here It Comes“. Mit „Metal & Glue“ gibt es eine Hymne, „Scissors“ ist fast schon poppig.

Fazit: Ein wilder Tanz.

8.2

8.2/10
It's only fair to share...Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email
Share on Tumblr
Tumblr