Review: Possum – Space Grade Assembly

Die Kanadier springen mit ihrem Debüt-Longplayer auf den Space Psych Prog-Zug auf.

2017 veröffentlichten Possum die fantastische „Electric Pickle-EP“. Die Kanadier spielten darauf spaceigen Psych Rock, der ordentlich Hall und surfige Einlagen aufbieten konnte. Mittlerweile sind alle Spuren, die zu dieser EP führen, beseitigt. Über Spotify kann man sie noch aufrufen, aber nicht mehr abspielen, bei Bandcamp ist sie verschwunden.

Schwamm drüber, denn alle vier Tracks sind auf der Debüt-LP „Space Grade Assembly“ (Garment District) vertreten. Rund um die Reverb lastigen Psych-Tracks wird viel Prog ausgelegt.

„I Am The Tiger“, „Party Jam“ und „Control“ sind sehr schnell und beinahe punkig. „Wizard Beard“ wird hier mit „Slight Gradient“ kombiniert. In bester King Gizzard-Manier stolpern wir durch Raum und Zeit.

Das zweiteilige „The Hills“ leitet großartig ein. Wir driften dahin, bäumen uns kurz auf, fließen von Congas getragen davon. „Tusk“ und „Ice Cream“ lassen uns durchatmen, bis der nächste Zweiteiler folgt.

„Worms Hollow“ schiebt sich langsam herein, wird dann mit der Zeit vertrackter und heftiger. In dieselbe Kerbe schlägt „Invisible Man“.

Es wird schon deutlich, dass hier altes Material mit neuerem gepaart wurde. Das ist alles insgesamt aber okay und das zweite Album wird sicherlich der Hammer.

Fazit: Wer King Gizzard & The Lizard Wizard mag, greift bedenkenlos zu.

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