Review: Possum – Lunar Gardens

Psychedelischer Space Prog Jazz aus Kanada.

Possum, Eroberer des Weltraums, haben sich auf ihrer neuen Platte in einen Strudel verfangen. „Lunar Gardens“ (idée fixe) verheddert und verliert sich, um uns herum entstehen seltsame Farben und merkwürdige Formen.

Das 2019er Debütalbum „Space Grade Assembly“ konnte noch Vergleiche mit King Gizzard & The Lizard Wizard nahe legen. Es war verkopfter Psych Rock mit spaceigen Komponenten. Auf „Lunar Gardens“ sind wir näher am Jazz oder den Doors. Klingt das Intro von „Heywood Floyd“ nicht nach „Riders on the Storm“? Oder das wegdriftende Rezitieren auf dem abschließenden Titeltrack, auch sehr vertraut?

So psychedelisch, so entspannt das Ganze. „Clarified Budder“ eröffnet zunächst atemlos, an Frankie and the Witch Fingers erinnernd, zerfließt dann aber hell. „Guest of the Moon“ groovet gut, landet dann beim Prog. „Leyline Riders“ legt Funk an, hat sein Ziel aber beim Psych Rock.

„Moonjuice“ verdichtet sich allmählich und entfaltet sich zu etwas Schönem. Interessant „Dance of the Eclipse“, das Jazz in Drone münden lässt.

Fazit: Das Gehirn ist ordentlich durchmassiert, auf eine angenehme Art.

 

 

Possum - Lunar Gardens

8.2

8.2/10
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