Review: Possum – Electric Pickle

Die Psych-Rock-Band Possum hat eine neue EP am Start. Vier Songs lang stehen sie voll auf dem Gaspedal.

Possum knüpfen mit ihrer neuen EP „Electric Pickle“ genau da an, wo sie mit dem 2016er-Release „Quick Damage“ aufgehört haben. Wieder gibt es vier Songs und wieder ist das Tempo unfassbar hoch. Nach knapp zehn Minuten ist der Spaß schon wieder vorbei, bis dahin hat man aber eine tolle Zeit gehabt.

Die Band aus Toronto spielt spacigen Psych Rock mit ordentlich Hall und surfigen Einlagen. Stellenweise wird es gar proggig. Die erste Nummer der EP heißt „Party Jam“ und sie trägt den Namen zurecht. Ein stimmungsvoller Hit, der bisweilen an die Heaters erinnert.

„I Am The Tiger“ ist dann ein ausufernder Jam-Rocker. Ty Segall wird im knackigen „Control“ zitiert. „Wizard Beard“ fällt fast etwas aus dem Rahmen. Der Song hat einen langsamen Aufbau, dann setzt wieder das Tempo ein. Der Track ist sehr dicht und verspielt und kann sich gut mit King Gizzard & The Lizard Wizard messen.

Fazit: Eine sehr temporeiche, dennoch ausartende Psych-Rock-Platte. Insgesamt großartig und hoffentlich gibt es bald ein Longplayer von Possum.

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