Review: Pisse – LP

Weniger Trash, mehr schnellen Punk.

Und dann war sie einfach da, die neue Platte von Pisse. Die Punks aus Hoyerswerda veröffentlichen ihr neues Werk via Phantom/Harbinger Sounds und ohne viel Trara. Brauchen sie auch nicht, Wirbel machen sie genug mit ihren Songs.

Pisse spielen ihren Punk mit etwas Proto und ein wenig Post. Sie heben sich durch trashige Synthies ab. Die geilste Band seit den Goldenen Zitronen, hört man oft, überhaupt die geilste Band aus Deutschland, das eher selten. Man könnte aber dieses Fass aufmachen.

Jedenfalls ist das fantastisch, was auf der LP zu hören ist. Es ist weniger rumpelnd als die bisherigen Outputs und fokussierter auf Songs. Erst ganz am Ende wird es mit „Jenny L“ wunderlich.

Zuvor gibt es schnellen, gnadenlosen Punk. „Duracell“ ist noch schief, „Angenehm straff“ dafür kompromisslos. „Zu viel Speed“ schlingert cool herum, auf „CO2 Bilanz“ orgelt es gar herrlich.

Fazit: Schnell festgestellt, dass das ein tolles Album ist.

8.4

8.4/10
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