Review: Pipe-eye – Inside/Outside

Cook Craig, Mitglied von King Gizzard And The Lizard Wizard, legt ein neues, recht schräges Soloalbum vor.

Man kann Cook Craig ruhig zu den prägenden Gestalten der aktuellen australischen Psych-Szene zählen. Er spielt bei King Gizzard And The Lizard Wizard und The Murlocs, also bei zwei der wichtigsten Bands. Nicht genug, hat er unter dem Namen Pipe-eye auch noch ein Soloprojekt.

Mit „Inside/Outside“ (Flightless) erscheint nun eine neue Platte. Straighten Psych Rock zu erwarten, wäre bei Craig vermessen. So legt er uns verworrenen, vielschichtigen, wendigen Sound vor. Songs fürs heimische Wohnzimmer, aber auch Tracks, die man mit seiner Boombox nach draußen nehmen kann.

Sonnig ist die Grundstimmung, wir genießen mit einem sanften Lächeln. Gerade der Einstieg mit „Agincourt Bay“ und „Best Friend“ gerät sehr catchy, ist aber immer wieder von merkwürdigen Geräusche durchbrochen.

Der Titeltrack ist fuzzy und federleichter Sixties Psych. Die Platte bleibt stets eingängig, biegt manchmal zu wilderen Experimenten ab, die aber nie zu schwer ausfallen. „Tequilla Highball“ ist etwa ein großes Durcheinander. Nie wirft uns das Album raus, der Flow bleibt stets erhalten.

Fazit: Nicht für jeden Tag, aber ab und zu passt das perfekt.

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