Review: Pinky Pinky – Turkey Dinner

Zuckersüßer Retro Garage Rock zwischen High School und Erwachsenwerden.

Pinky Pinky sind ein Trio aus Los Angeles, das gerade einmal dem Teenager-Alter entschlüpft ist. Dennoch klingt ihr Debütalbum „Turkey Dinner“ (Innovative Leisure) unheimlich rund und erwachsen.

Nach zwei EPs, die bei rumpeligem Garage Rock begannen, hat sich nun ein gefestigter Sound eingestellt, der sehr eingängig daherkommt. Fifties Rock’n’Roll, Southern Rock und Country beeinflussen den melodischen Garage Rock.

Die Themen decken High School-Flirts ebenso ab wie das Leben einer Stripperin. Verschämtes Lächeln trifft auf das pralle Leben.

Die Platte ist wunderbar vielseitig und fesselt sofort. „My Friend Sean“ ist sehr retro und verliebt, „Mystery Sedan“ druckvoller College Rock. „Lady Dancer“ hat einen tollen Southern Rock-Twist, „Applecheeks“ dafür etwas von Country.

„Mr. Sunday“ kippt in Lounge Jazz ab, „All The Birds“ und „Loose Change“ rocken dafür mehr. Mit „Sticking Around“ zeigen sich Pinky Pinky bereits in der höchsten Songwriter-Liga angekommen.

Fazit: Fantastisches Debüt.

8.6

8.6/10
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