Review: Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs – Viscerals

Die Heavy Rock-Band aus Newcastle wird zugänglicher.

Dass wir uns nicht falsch verstehen: Nein, Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs sind nicht zu einer Pop-Band mutiert. Auf ihrer neuen Platte „Viscerals“ (Rocket Recordings) gehen sie es aber durchaus gemütlicher an, als es noch auf dem 2018er Vorgänger „King of Cowards“ der Fall war.

Natürlich ist die Band aus Newcastle weiterhin für fiesen Sludge und aufdringlichen Groove. Doch die Experimentierfreude hat neue Stile hereingetragen. Classic Rock oder Thrash etwa, Shouts und Mosh. Also mischen sie mehr Zutaten mainstreamiger Rock-Musik unter.

Dennoch wird „Viscerals“ vielen zu sperrig sein. Neun Minuten lange Ungeheuer, wie „Halloween Bolson“, die permanent die Richtung wechseln, sind weiterhin herausfordernd.

Mit „Rubbernecker“, „World Crust“ und „Hell’s Teeth“ haben wir aber kompakte Rocker, bei denen die Fäuste hochgehen und die Metallica-Shirts aus der Wäsche geholt werden.

Der Rest ist mit einer verträglichen Portion Sludge überzogen. Mit „Crazy In Blood“ lockert diese Kruste, es wird eine Traumlandschaft offeriert. Schnell wird sie von mit Metall beschlagenen Stiefeln zertreten.

Fazit: Eckt nur selten an.

7.4

7.4/10
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