Review: Phoenician Drive – dto.

Auf ihrem Debütalbum werfen die Belgier Kraut Rock, Psych, Balkan-Sounds und orientalische Musik in einen Topf.

Nach der 2017er „Two Coins“-EP gibt es nun einen ersten Longplayer von Phoenician Drive. Das Sextett aus Belgien veröffentlicht das selbstbetitelte Werk via EXAG‘ Records. Wie schon auf der EP werden Sounds aus Europa und Asien miteinander verknüpft.

Dabei bedient man sich beim Kraut und Psych Rock, lässt die Musik des Balkans und des Nahen Ostens einfließen. Zumeist sind die Songs instrumental gehalten und gerne erstrecken sie sich über sechs Minuten. Dabei schlägt jeder Track eine andere Richtung ein.

Nach dem eher wilden „Almadraba“ kühlen wir mit dem entspannten „Paradise In My Veins“ etwas ab. „Kraken Doesn’t Crack A Crocodile“ bietet repetitive Kraut Rock-Muster, die orientalischen Einflüsse bestimmen aber. Gegen Ende wird es richtig wuchtig.

„Musselove“ fließt vertrippt dahin. „Aquas Del Olvido“ lässt dann wieder etwas Durcheinander einkehren. Auf „Onoubo Twist“ schimmern die Balkan-Sounds durch, während „Bicky Beach“ galoppierenden Western Psych Surf anbietet.

Auf der Schlussnummer „Slowfish“ wird sich dann am Drone versucht. Nach einem kurzen Break geht es in einen forschen Jam über.

Fazit: Sehr abwechslungsreich und immer überraschend.

7.8

Fazit

7.8/10