Review: Perilymph – Tout En Haut

Soundtrack-Kompositionen zu nie veröffentlichten psychedelischen Filmen der 1970er.

Perilymph verstricken sich seit vier Jahren in ihrer Welt. Mit der neuen Platte „Tout En Haut“ (Six Tonnes De Chair) entführen sie uns wieder einmal dorthin. Es ist ein fremder Platz voll verwirrender Gestalten und seltsamer Konstruktionen.

Der Sound erinnert an Soundtracks zu psychedelischen Filmen. Die Synthies sind organisch und warm, die Gitarre wird sanft angeschlagen, rockt selten. Dazu der Gesang auf Französisch und verwirbelte Kompositionen.

Gemütlich gleitet „La Genèse“ dahin, wabert, wird dann etwas angespannter und drängender. Wir besuchen innerhalb der Songs viele Orte. Das Weltall, natürlich, aber auch ruhige Wälder oder hektische Städte.

Der Titeltrack ist zunächst schwelgerisch, dann auch zwingender. „Sans Savoir“ setzt ganz auf eine dichte Atmosphäre, während „Coulis“ einen proggigeren, gegen Ende richtig aufwühlenden Ansatz führt.

„Où“ fällt dagegen loungeiger aus. Eine tolle Nummer, die neun Minuten lang hinaus trägt. Eher melancholisch blickt dann „Le Sombre Et Le Rire“ um die Ecke, doch das Finale ist groß. Zerfließen möchte man.

Fazit: So schön.

Perilymph - Tout En Haut

8.4

8.4/10
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