Review: Peeling – 7 Years of Blood

Nach der „Rats in Paradise“-EP folgt nun der zweite Teil der Psych-Punks aus Toronto.

Mit der EP „Rats in Paradise“ gelang Peeling vergangenes Jahr ein Achtungserfolg. Die Band aus Toronto lieferte darauf eine Mischung aus wildem Punk und ausuferndem Psych ab, die hymnisch und mitreißend ist. Jetzt haben Peeling mit „7 Years of Blood“ eine weitere EP mit vier Songs parat, die erneut auf Buzz Records erschienen ist.

Die Songs entstammen derselben Session wie jene auf „Rats in Paradise“. Man wollte aus den mitgebrachten Tracks keinen Longplayer machen, so Sängerin Annabelle Lee im Vice-Interview, zu unterschiedlich wären sie gewesen.

Textlich kann man dem zustimmen, musikalisch gliedern sie sich aber gut in den Peeling-Kosmos ein. „Vulture’s Game“ beginnt mit verruchtem Western Psych, bis ein Punk-Ausbruch zur Mitte den Song in eine andere Richtung lenkt. „Away From Me“ ist ein Power-Pop-Song mit viel Reverb. Dann folgt „Rattlesnake“, ein wilder Punk-Track. „Wandering Womb“ steigt zum Ende etwas auf die Bremse und bietet treibenden Psych.

 

Fazit: Auch wenn sich die Band noch nicht so recht an eine LP herantrauen will, wir sehnen sie herbei. Peeling ist eine der aufregendsten Psych-Bands aktuell und mehr Material kann nicht verkehrt sein.

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