Review: Pearl & The Oysters – Flowerland

Space Age-Tropical oder Psych Pop aus Zuckerwatte für den Strand.

Florida ist für Joachim Polack und Juliette Pearl Davis ein fremder Planet geworden. So zog es das Duo, das Pearl & The Oysters betreibt, nach Los Angeles. Vorher schlossen sie mit „Flowerland“ (Feeltrip) noch ihre Florida-Trilogie ab.

Der zuckersüße Psych Pop enthält schwermütige Nuancen. Nachdenkliches wird serviert. Warum hat sich die Heimat so verändert? Stark thematisiert wird dies auf dem Titeltrack, der mit zu dem schwersten gehört, was Pearl & The Oysters auf Lager haben.

Ansonsten fließt der Psych Pop wundervoll dahin. Gerät manchmal etwas schräg („Bit Valley“), meistens aber wunderschön. Einige Gäste bringen neue Sounds in das Universum. Ami Dang hat etwa die Sitar dabei, steuert damit „Wizzo“ durch seltsame Gewässer.

Irgendwie wie ein Tag am Meer, der heiß und aufregend ist, dann aber auch Zeit für Gedanken lässt und mit der untergehenden Sonne setzt dann etwas Wehmut ein. Dazu Tropical und Lounge aus weit entfernten Boxen und die Drinks sind natürlich gekühlt.

Fazit: Wunderbar schräg.

Pearl & The Oysters - Flowerland

8.4

8.4/10
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